Unser Konzept

 

 


In der Kindertagesstätte ARCHE arbeiten wir nach dem "Lebensbezogenen Ansatz im Kindergarten". Dieser wurde entwickelt von Norbert Huppertz, Professor für Allgemeine Pädagogik und Sozialpädagogik an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg i. Br.

Besondere Inhalte und Merkmale unserer Arbeit sind:

Die Kindheit ist ein wichtiger Lebensabschnitt in der Entwicklung eines jeden Menschen. Aus der Hirnforschung wissen wir um die Bedeutung des Lernens in der frühen Kindheit.  Kinder sind keine "kleinen Erwachsenen", sondern brauchen ihren eigenen Rhythmus, Zeit und Raum, um sich zu entwickeln.

"Jedes Kind ist von Geburt an mit all´ seinen Sinnen und Kräften bemüht, sich ein Bild von der Welt zu machen.  Es bildet sich selbst. Dabei sind die Bildungsmöglichkeiten der einzelnen Kinder abhängig von den materiellen Gegebenheiten und Angeboten der Umwelt und den sozialen Erfahrungen mit Erwachsenen und anderen Kindern. ..."  (aus: "Forscher, Künstler, Konstrukteure, Werkstattbuch zum Bildungsauftrag von Kindertageseinrichtungen",
Hrsg. H-J. Laewen und Beate Andres)

Dabei lernen sie immer ganzheitlich, mit Körper, Geist und Seele. Dieses Lernen unterstützen wir, indem wir ein entsprechendes Materialangebot, welches z.B. für Rollenspiele, gestalterisches oder kreatives Arbeiten nötig ist, bereitstellen oder den Kindern bei der Beschaffenheit behilflich sind.

Durch den großen Anteil an Freispiel-Zeit ist es Kindern möglich, sich in ihr Spiel zu vertiefen, ohne durch enge Strukturen im Tagesablauf gestört zu werden.

Kinder lernen mit allen Sinnen. Sie müssen etwas "tun": malen, matschen, gestalten, mit Wasser, Farbe, Ton umgehen. Sie brachen Zeit, den Raum und die Möglichkeit, um Buden zu bauen, Im Sand zu spielen, ihre Kreativität und Phantasie entfalteten zu können. Durch Spaziergänge in den Wald entwickelt sich die Verbundenheit mit der Natur und die Beobachtung wird geschult.

Uns ist klar: jedes Kind ist ein Individuum mit einer eigenen Persönlichkeit - unverwechselbar.

Wir wertschätzen jedes Kind in seiner Einmaligkeit.


In unserer Einrichtung betreuen wir zunehmend sehr junge Kinder. Wir haben immer schon viel Wert auf eine gute Eingewöhnung der Kinder gelegt. Seit August 2007 verfahren wir dabei nach dem "Berliner Eingewöhnungsmodell". Dabei geht es darum, dass eine Mitarbeiterin sich ausschließlich um die Eingewöhnung eines Kindes kümmert. Die Mutter oder eine andere Bindungsperson muss sich verpflichten, an dem Ablauf des Modells, wie vorgegeben, mitzuwirken.

Die zuständigen Kolleginnen sind durch entsprechende Videofilme geschult, die Reaktionen und Verhaltensweisen der Kinder zu beobachten und eine gute Bindung zu ihnen aufzubauen. Die Eltern erhalten von uns einen Flyer, in dem sie über das "Berliner Eingewöhnungsmodell" informiert werden.


Individuelle Begabungen und Fähigkeiten werden von uns erkannt, unterstützt und gefördert. Im Rahmen der Bildungsvereinbarung in NRW führen wir, nach Erlaubnis durch die Erziehungsberechtigten, wahrnehmende Beobachtungen durch, um die Bildungsthemen des Kindes zu erfahren und aktuell darauf reagieren und entsprechend fördern zu können.

Im ganzen Haus und in den Gruppen gibt es unterschiedliche Bildungsbereiche zur mathematischen, naturwissenschaftlichen, sprachlichen, musikalischen, religionspädagogischen, kreativen und motorischen Förderung.  


 

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Stand: 10. Januar 2014.